Menschenrechte

Prostitution: warum Amnesty Recht hat und EMMA nicht

Wenn uns ein Mensch der späten 60er oder frühen 70er Jahre heute besuchen käme, der Stonewall und die sexuelle Befreiungsbewegung der 68er hautnah miterlebt hat, würde sich vermutlich ziemlich wundern. Und das vielleicht in einem weit weniger positiven Sinn, als man meinen möchte.

Warum das Beschneidungs-Urteil so wichtig ist

Nachdem der Bundestag gar nicht schnell genug eine Entschließung verabschieden konnte, die eine generelle Legalisierung der religiösen Beschneidung von Jungen fordert, mischen sich (endlich) kritische Stimmen in die Debatte. Denn die Beschneidungsproblematik ist lediglich ein Beispiel für ein grundsätzliches Problem: die Religionsfreiheit in einem säkularen, ja beinahe laizistischen Land wie dem unsrigen muß irgendwann mit anderen Grundrechten kollidieren. Die Frage ist letztlich, wie man mit diesem Zusammenstoß umgeht.

Vom Recht, nicht zu sein

Es gibt ein Recht auf Leben. Doch gibt es auch ein Recht darauf, nicht mehr zu leben? Dieser Frage mußte sich gerade der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellen — und beantwortete sie nicht.

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Religion ist kein Freibrief

Das Landgericht Köln fällt ein Urteil, und ganz Deutschland diskutiert. Die Religionsgemeinschaften der Muslime und Juden sind empört, gar vor Holocaust-Vergleichen wird nicht zurückgeschreckt. Die Politik reagiert aufgeschreckt und verspricht eine schnelle Lösung des Problems. Nicht zuletzt diese Hast ist allerdings überaus problematisch.

Menschenrechte und Religionsfreiheit

Zur Frage der Einrichtung islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen schreibt Professor Karl Doehring in einem Gastbeitrag für die FAZ, der Islam sei prinzipiell nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Mal wieder ein Fall für Max Liebermann

Wenn ich die öffentliche Diskussion verfolge und dabei sehe, mit welch tumbem Stammtischniveau in Bereichen öffentlich argumentiert wird, die die Grundsätze der Rechtstaatlichkeit bis ins Mark treffen, bleibt mir in letzter Zeit immer öfter Luft und Spucke weg.

Von Menschen, Tieren und Sexualstraftätern

Im Zuge der aktuellen Diskussion über die nachträgliche Sicherheitsverwahrung ist letzte Woche ein Vorschlag des Vorsitzenden der „Deutschen Polizeigewerkschaft“ (DPolG) aufgetaucht. Tenor: wenn der Staat die Bürger schon im Stich lasse bei gefährlichen Sexualstraftätern, dann müsse die Öffentlichkeit wenigstens informiert werden, wer so in ihrer Nähe wohne. Wendt hat damit eine buchstäblich mittelalterliche Praxis aus der Mottenkiste gekramt: den Pranger.

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