Kino

Von Dinos und Menschen

Unsympathische, unrealistische Dinos jagen unsympathische, unrealistische Menschen in unrealistischer Umgebung: das ist „Jurassic World“ in einem Satz zusammengefasst. Der vierte Teil der Jurassic-Park-Reihe macht zwar streckenweise durchaus Spaß, hat aber mehr als nur ein paar Schwächen.

Spione, Perücken, Penisbilder: „Spy – Susan Cooper Under Cover“

Es wird mal wieder Zeit für eine Rezension. Oder einen Verriss? Wir werden sehen. Worum geht’s: um „Spy“, den aktuellen Film mit Melissa McCarthy. Mit anderen Worten, gestern ging's recht spontan ins Kino und ich habe nicht schnell genug „bitte bloß nicht“ gerufen. So ist das Leben, einige Kämpfe verliert man, einige gewinnen die anderen. Insgesamt war der Streifen tatsächlich überraschenderweise weniger schlecht als erwartet, und das ist ja auch mal was. Allerdings sei vor der deutschen Altersfreigabe gewarnt.

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Deus ex Cavum Nigrum

Christopher Nolan stellt einen neuen Film vor, und die gesamte Welt juchzt. Kritiker wie Konsumenten überschlagen sich in ihrem Lob, in der IMDB hat der Film derzeit eine ausgezeichnete Bewertung von 9.1/10 bei beinahe 130.000 Stimmen. Intelligente Science Fiction, heißt es an der einen Stelle, an anderen wird bereits von einem modernen Klassiker gesprochen, der sogar seinem offenkundigen Vorbild von Kubrick den Rang ablaufen könnte. Diese Reaktion kommt für mich überraschend, insbesondere nachdem ich den Film vor Kurzem selbst gesehen hatte. Denn der Streifen ist eigentlich an Blödheit kaum zu überbieten, und das ist noch freundlich formuliert.

Getaway: 90 Minuten Flucht vor der Story

Es gibt Action-Filme, die sind gut. Es gibt Action-Filme, die sind schlecht, aber immerhin unterhaltsam. Dann gibt es Action-Filme, die weder gut noch unterhaltsam sind, es aber unter Einfluss von hinreichend Stimulanzien und Hirnfunktions-Inhibitoren (i.e., ausreichend Alkohol) immerhin werden können. Und dann gibt es „Getaway“ von Courtney Solomon.

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Knusper, Knusper, Bumm.

Nachdem wir uns vor kurzem schon einmal angesehen haben, was finnische Nachwuchsregisseure tun, wenn man ihnen Geld gibt, folgt nun der zweite Teil der neuen Reihe „Seltsames aus dem Norden“. Die Rede ist (natürlich) von „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“. Nachdem sich bereits Abraham Lincoln als Vampirjänger versuchen durfte, ist ein Film über die erwachsen gewordenen Helden des deutschen Märchenklassikers natürlich durchaus naheliegend. Und der von Regisseur Tommy Wirkola servierte wilde Mix aus Fantasy- und Horrorfilm, aus Satire und Action-Streifen, funktioniert erstaunlicherweise sogar über weite Strecken.

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Science Fiction ohne Science (#3): Iron Sky

Wenn ich schon eine Reihe von Rezensionen über SciFi-Filme mache, bei denen das „Sci“ ein wenig zu kurz kommt, darf natürlich Iron Sky in der Liste nicht fehlen. Allerdings ist bei Iron Sky das Defizit an Wissenschaftlichkeit natürlich gewollt.

Science Fiction ohne Science (#2): Total Recall (2012)

Im zweiten Teil der Artikel-Reihe geht es wie angekündigt um das 2012er Remake von „Total Recall“. Es gilt dieselbe Warnung wie vorher: wer den Film noch nicht gesehen hat, dies aber noch tun will, hat jetzt noch Gelegenheit, sofort mit dem Lesen aufzuhören. Spoilers ahead.

Science Fiction ohne Science (#1): Looper

In den vergangenen Wochen hatte ich das „Vergnügen“, zwei SciFi-Produktionen des Jahres 2012 auf Datenträger konsumieren zu können: namentlich „Looper“ und die Neuauflage von „Total Recall“. Beides waren Filme, die ich seinerzeit im Kino hatte sehen wollen, bei denen es aber aus verschiedenen Gründen nicht dazu gekommen war. In der Retrospektive war das Heimkino wohl besser: wenigstens gibt es da Alkohol in erreichbarer Nähe. Wir beginnen mit Looper. Wer den Film noch nicht gesehen hat und dies noch tun will, hat jetzt die letzte Chance, mit dem Lesen dieses Textes aufzuhören, denn: beware – there will be spoilers.

Auch Zombies brauchen Liebe

Der größte Vorteil einer Überraschungspremiere im Kino, wie ich vor längerer Zeit schon einmal feststellte, ist der, dass man Filme zu sehen bekommt, für die man im Normalfall niemals Geld ausgegeben hätte. Der größte Nachteil einer Überraschungspremiere im Kino ist andererseits auch, dass man Filme zu sehen bekommt, für die man im Normalfall wohlbegründet niemals Geld ausgegeben hätte. Der heutige Film namens "Warm Bodies" fiel leider in die zweite Kategorie.

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Drachen sind die besseren Haustiere

Gestern habe ich es tatsächlich noch geschafft, in „Drachenzähmen leicht gemacht“ zu gehen. Der läuft schon eine Weile und wird wohl bald aus den Kinos verschwinden: schade eigentlich.

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