Gesundheit

Hauptsache gesund!

„Hauptsache, es ist gesund“: diesen Satz hören junge Eltern oft. Besonders oft bekommen sie diesen Satz zu hören, wenn der frisch auf die Welt gebrachte Nachwuchs irgendwie nicht den Erwartungen des*der Sprecher*in entspricht; das gilt bis heute leider ganz besonders, wenn die Eltern das Verbrechen begingen, ein „Mädchen“ zu zeugen und keinen „Jungen“. Es ist ein demonstratives „aber ist ja auch egal“, was damit aber letztlich genau eines zum Ausdruck bringt: dass es eben nicht egal ist. Die Enttäuschung wird lediglich demonstrativ zur Seite geschoben, der*die Sprecher*in versichert sich selbst der eigenen charakterlichen Überlegenheit, so richtig nett ist der Satz also eh nicht. Aber was bedeutet das eigentlich überhaupt: gesund?

Akezptanz ist nicht Glorifizierung

Dies wird ein für meine Belange extrem persönlicher Beitrag. Normalerweise schreibe ich kaum über mich selbst. Aber dieses Mal geht es nicht anders. Gerade ging durch die sozialen Netzwerke mal wieder das Thema „fat acceptance“ bzw. „fat shaming“, das sind aber natürlich zwei Seiten derselben Medaille. Und wie immer gibt es zwei Lager: die einen, die darum werben, dass auch dicke Leiber schön sind. Und die anderen, die mit Links auf Studien zur Gesundheitsgefährdung durch Übergewicht antworten. Und ich? Ich sitze dazwischen. Ich kann es schlicht nicht mehr hören und nicht mehr sehen.

Böcke im eGK-Garten

Wenn noch jemand wissen will, wieso ich den Gesundheitskarten-Mist nicht akzeptiere, sei darauf verwiesen, wer die telematische Infrastruktur für die „Gematik” aufbauen soll.

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Immer noch eine Schwulenseuche

HIV und AIDS galten früher als „Schwulenseuche”. Dieses Zerrbild sollte eigentlich Jahrzehnte veraltet sein, denn mit HIV kann sich jeder anstecken. Das persönliche Risiko hängt zwar zugegebenerweise stark vom Sexualverhalten ab, da ungeschützter Verkehr weiterhin Ansteckungsweg Nummer 1 ist. Dabei ist aber die sexuelle Orientierung, sprich das Geschlecht der Partner, eher zweitrangig. Allgemeinwissen? Nicht für die deutsche Ärztekammer.

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Nieder mit dem Solidaritätsprinzip!

Im Gesundheitssystem fehlt Geld. Das ist bekannt. Das System, das jahrzehntelang von Ärzten, Apotheken und Pharma-Industrie als Selbstbedienungsladen und Gelddruck-Maschine benutzt wurde, bewegt sich am Rande dessen, was finanzierbar ist. Derweil werden die Drohungen der Hausärzte ob des Verlustes ihrer Exklusiv-Pfründe martialisch, und ein CDU-Politiker möchte gar Strafzahlungen für Übergewichtige einführen.

Schlangenöl auf Rezept

Manchmal arbeiten CxU und SPD auch außerhalb großer Koalitionen zusammen. Ist zwar selten, aber kommt vor. In einem dieser seltenen Beispiele könnte es vielleicht in Kürze dazu kommen, daß homöopathische Behandlungen nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden. Karl Lauterbach von der SPD und Jens Spahn von der CDU fordern jedenfalls genau dies.

Eine Übung in Dummheit

Die meisten Menschen wissen, daß es in einem Kraftfahrzeug im Hochsommer ziemlich warm werden kann, vorsichtig ausgedrückt. Das ist auch nicht wirklich überraschend, denn der Effekt ist letzlich derselbe wie in einem Gewächshaus. Daß Zügen dasselbe passieren kann, wissen wir jetzt natürlich auch; auch das ist nicht überraschend. Das Verhalten der Bahn – und der Fahrgäste – dagegen schon.

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Gesundheits-Murks

Im Moment röslert es zwar nicht im Gesundheitswesen, aber rumgemurkst wird trotzdem. Erste Details darüber, was die schwelbe Dilettantentruppe um Mutti Merkel mit uns Beitragszahlern vorhat, sind nun durchgesickert.

Es röslert wieder

Unser Gesundheitsminister im Praktikum murkst weiter an seinem Reförmchen und hat einen neuen Entwurf hingeröslert. Der ist eigentlich noch beknackter als der letzte, aber das ja ist nicht (mehr) überraschend.

Die Mär vom Ärztemangel

Bis in die späten 1990er Jahre hinein grassierte in Deutschland das Schlagwort von der „Ärzteschwemme“. Zuviele junge Mediziner und zuwenige offene Stellen, der Arbeitsmarkt für Ärzte war schwierig. Kaum ist die „Schwemme“ kein Thema mehr, macht nun seit geraumer Zeit die Presse und die Politik im Gegenteil einen „Ärztemangel“ aus.

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