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Science Fiction ohne Science (#3): Iron Sky

Wenn ich schon eine Reihe von Rezensionen über SciFi-Filme mache, bei denen das „Sci“ ein wenig zu kurz kommt, darf natürlich Iron Sky in der Liste nicht fehlen. Allerdings ist bei Iron Sky das Defizit an Wissenschaftlichkeit natürlich gewollt.

Science Fiction ohne Science (#2): Total Recall (2012)

Im zweiten Teil der Artikel-Reihe geht es wie angekündigt um das 2012er Remake von „Total Recall“. Es gilt dieselbe Warnung wie vorher: wer den Film noch nicht gesehen hat, dies aber noch tun will, hat jetzt noch Gelegenheit, sofort mit dem Lesen aufzuhören. Spoilers ahead.

Science Fiction ohne Science (#1): Looper

In den vergangenen Wochen hatte ich das „Vergnügen“, zwei SciFi-Produktionen des Jahres 2012 auf Datenträger konsumieren zu können: namentlich „Looper“ und die Neuauflage von „Total Recall“. Beides waren Filme, die ich seinerzeit im Kino hatte sehen wollen, bei denen es aber aus verschiedenen Gründen nicht dazu gekommen war. In der Retrospektive war das Heimkino wohl besser: wenigstens gibt es da Alkohol in erreichbarer Nähe. Wir beginnen mit Looper. Wer den Film noch nicht gesehen hat und dies noch tun will, hat jetzt die letzte Chance, mit dem Lesen dieses Textes aufzuhören, denn: beware – there will be spoilers.

Geht wohl nicht anders

Nachdem ich gerade bei serotonic wieder über das Thema gestolpert war, geht es wohl nicht mehr anders. Auch ich muss wohl mal meinen Senf zum Thema Alltags-Sexismus abgeben.

Das Märchen von der Lidl-Verkäuferin und dem reichen Studenten

Jeder Verlag hält sich den einen oder anderen Redakteur, der zumindest offiziell die übliche politische Positionierung eines Blatts gelegentlich gegen den Strich bürsten soll. Die „Süddeutsche“ hält sich den bekennend stramm-katholischen und konservativen Matthias Matussek. Der „Spiegel“ hält sich Jan Fleischhauer. Und dieser konnte es natürlich nicht vermeiden, zum Ende der Studiengebühren in Bayern als letztem Bundesland seinen polemischen Senf dazu zu geben.

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Unappetitliches aus Bayern

Aus Bayern gibt es einige Dinge, die dem Unbedarften auf den Magen schlagen können, wie auch die großartige Ina Müller einst in einem kabarettistischen Beitrag über „Regionalet Eten“ (regionales Essen) feststellen musste. Nun sind unappetitliche Speisen natürlich nicht allein auf Bayern beschränkt, auch wenn ich der Spezialität des „gebackenen Euters“ tatsächlich nördlich der Weißwurstgrenze noch nicht begegnet bin. In politischer Hinsicht ist die Bayerische Einheitspartei (Verzeihung, die Christlich-Soziale Union natürlich) allerdings schon sein sehr spezieller Spezialist für Unappetitlichkeiten. Beispiel gefällig? Wie wäre es mit einem Interview des CSU-Abgeordneten Norbert Geis mit dem Deutschlandfunk, Thema: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare und das aktuelle Urteil aus Karlsruhe dazu.

Das Rudeltier

Der Mensch ist ein Rudeltier: beinahe alle Affenarten leben in kleinen Gruppen zusammen. Einerseits ist dem Menschen daher Einsamkeit ein Greuel. Die große (und teilweise weiter steigende) Zahl Alleinstehender in den modernen westlichen Gesellschaften weist wohl nicht von Ungefähr eine Korrelation mit den steigenden Zahlen von Depressionen und anderen psychischen Leiden der letzten Jahre auf. Andererseits ist ein Rudel kein Staat: mit Millionen von anderen Menschen in einem Zweckverbund zusammen zu leben, ist etwas, auf das wir evolutionär nur schlecht vorbereitet sind. Für ein Rudel ist die Erkennung und instinktive Ablehnung von Außenseitern überlebensnotwendig; beinahe jede Tierart zeigt dieses Verhalten. In unserer modernen Gesellschaft allerdings sind derartige atavistische Verhaltensweisen hochproblematisch.

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Arrivederci, Benedetto!

Man glaubt es kaum, aber der Ratzinger-Jupp hat’s anscheinend wirklich satt. Okay, wer wollte auch bis an sein mehr oder weniger natürliches Lebensende in hässliche Kleider gesteckt und als Konterfei auf ungefähr jeder Art Produkt von Seife bis zu billigem Fusel abgedruckt werden. Die Flucht ist also nachvollziehbar. Interessanter ist, dass ihn die Mutter Kirche tatsächlich ziehen lässt.

Karneval und andere schlechte Witze

Da eines meiner Tiere merkwürdige Geräusche beim Atmen von sich gab, und jenes auch noch seit geraumer Zeit, ist heute abend ein Tierarzt-Besuch fällig. Das Getier ist passenderweise auch wach, weshalb Mademoiselle Nummer eins sofort eingesammelt wird, bevor sie es sich anders überlegt. "Tschi!" Das kam nicht aus der Transportbox. Aber: woher? "Tschi!" Der geschulte Blick wandert durch den Käfig. Das Hängehaus. "Tschi!" Aha. "Los, antreten." - "Aber... ich war das nicht, ehrlich! Tschi! Mist..."

Fehlerbestätigung

Wer mich kennt, weiß bereits, dass ich von medizinischen „Forschungsarbeiten“ im Allgemeinen nicht viel halte. Viele Mediziner würden wissenschaftliches Arbeiten nicht einmal erkennen, wenn es ihnen in die Nase bisse. Insbesondere stehen viele Mediziner anscheinend auf Kriegsfuß mit Statistik, versuchen aber trotzdem mit ihrer Hilfe, alles mögliche zu „beweisen“. Ein wunderschönes Beispiel zeigt gerade ein Team aus England in einer Veröffentlichung im „British Medical Journal“.

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