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Warum es langsam nicht mehr witzig ist.

Deutschland zürnt über spionistische Eskapaden unseres großen Verbündeten aus Übersee, und die Bundesmama redet davon, dass das Internet „Neuland“ sei. Für eine Frau, die in der DDR aufgewachsen ist, sollte allerdings permanente und umfassende Bespitzelung durch staatliche Behörden alles andere als Neuland sein. Und so bleibt mir, während der Rest des Landes über Mutti und ihre zur Schau getragene Ignoranz kichert, das Lachen im Halse stecken.

Blauzahn-Schall für die Küche und fürs Bad

Ich habe zwar ewig keinen Produkttest mehr veröffentlicht, aber gerade gibt es einen sinnvollen Kandidaten, also beleben wir die Tradition wieder. Dieses Mal geht es um ein Stück Audio-Hardware, namentlich den mobilen Bluetooth-Lautsprecher BT 10 von Blaupunkt.

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Rakka-Takka!

Dieses Wochenende weilen Van Canto im Ruhrgebiet. Um genau zu sein, gab es heute mittag Aufnahmen im Dortmunder Freizeitzentrum West, und heute abend wird es ein Konzert der Band im Rahmen von Bochum Total geben.

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Weisheit des Alters

Zentraleuropa, das ist „Old Europe“, wenn man nach George W. Bush und insbesondere Donald Rumsfeld geht, der den Terminus seinerzeit erfand, als er in Europa deutlich weniger Mitstreiter für den Angriffskrieg gegen den Irak fand als erhofft. Das „alte“ Europa, gemeint waren insbesondere Frankreich und Deutschland, war natürlich als Beleidigung gedacht: der kriegsmüde, untätige Geriatrieverein als Kontrast zum dynamischen Amerika der Macher.

Laktose-Kugel sei wachsam

Diese Woche wurde in Großbritannien die nationale „Homeopathy Awareness Week“ ausgerufen. Fein dachte ich, endlich lenkt mal jemand die Aufmerksamkeit auf dieses Problem. Es gibt ja auch einen „Cancer Awareness Day“ oder eine „Racism Awareness Week“. Warum also nicht eine Woche, die die Aufmerksamkeit auf die grassierende Quacksalberei lenkt, die durch ihre imaginäre Medizin mitunter ganz reale Menschenleben fordert? Doch natürlich handelt es sich nicht um eine Veranstaltung kritisch denkender Menschen gegen den galoppierenden Unfug, sondern um eine Werbewoche. Zu früh gefreut.

Murphy

Kennen Sie diese Tage, an denen man am liebsten im Bett geblieben wäre? Nun, es gibt das Konzept anscheinend auch skaliert auf Wochengröße.

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Knusper, Knusper, Bumm.

Nachdem wir uns vor kurzem schon einmal angesehen haben, was finnische Nachwuchsregisseure tun, wenn man ihnen Geld gibt, folgt nun der zweite Teil der neuen Reihe „Seltsames aus dem Norden“. Die Rede ist (natürlich) von „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“. Nachdem sich bereits Abraham Lincoln als Vampirjänger versuchen durfte, ist ein Film über die erwachsen gewordenen Helden des deutschen Märchenklassikers natürlich durchaus naheliegend. Und der von Regisseur Tommy Wirkola servierte wilde Mix aus Fantasy- und Horrorfilm, aus Satire und Action-Streifen, funktioniert erstaunlicherweise sogar über weite Strecken.

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Die wolkige Enteignung: vom König zum Bettler

In der digitalen Welt ist eine weitere Revolution im Gange. Von vielen noch unbemerkt und von den meisten unterschätzt, betreiben die Hersteller von Computer-Betriebssystemen, allen voran Apple, Google und Microsoft, zusammen mit Verlagen eine tiefgreifende Änderung unseres Umgangs mit urheberrechtlich geschützten Gütern aller Art. Am Ende dieser Entwicklung könnte nicht weniger als das Ende des „Kaufs“ von Software, Büchern, Musik und Filmen stehen, und damit letztlich die komplette Enteignung und Entrechtung des Konsumenten.

Sozialstaat im Ausverkauf

Deutschland, der Musterknabe der EU. Der stärkste Staat der Euro-Zone, an dem nun schon seit Jahren „die Krise“ weitgehend wirkungslos abperlt. Der einen Export-Rekord nach dem anderen einfährt (und dabei gleichzeitig weniger erfolgreiche Staaten zwingt, ihre Wirtschaft kaputt zu sparen). Doch ist das deutsche Modell wirklich vorbildlich? Daran sind Zweifel angebracht. Kürzlich hat sich zum Beispiel Belgien bei der EU über Deutschland beschwert. Anlass: flächendeckendes Lohndumping in der Fleischbranche.

Schweres Erbe

Die Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sichert jedem Menschen das Recht zu, seine Religion geschützt vor Repressalien auszuüben. Die Religionsfreiheit ist wichtig, doch sie ist nicht schrankenlos. Diese Erkenntnis ist enorm wichtig, denn Religion, insbesondere gepaart mit Fundamentalismus, ist alles andere als tolerant: anders ausgedrückt: mit der Toleranz, die Religionsgemeinschaften von der Gesellschaft fordern, tun sie sich selbst mitunter ziemlich schwer (wie u.a. ein Blick ausgerechnet nach Israel zeigt).

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