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Akezptanz ist nicht Glorifizierung

Dies wird ein für meine Belange extrem persönlicher Beitrag. Normalerweise schreibe ich kaum über mich selbst. Aber dieses Mal geht es nicht anders. Gerade ging durch die sozialen Netzwerke mal wieder das Thema „fat acceptance“ bzw. „fat shaming“, das sind aber natürlich zwei Seiten derselben Medaille. Und wie immer gibt es zwei Lager: die einen, die darum werben, dass auch dicke Leiber schön sind. Und die anderen, die mit Links auf Studien zur Gesundheitsgefährdung durch Übergewicht antworten. Und ich? Ich sitze dazwischen. Ich kann es schlicht nicht mehr hören und nicht mehr sehen.

Deus ex Cavum Nigrum

Christopher Nolan stellt einen neuen Film vor, und die gesamte Welt juchzt. Kritiker wie Konsumenten überschlagen sich in ihrem Lob, in der IMDB hat der Film derzeit eine ausgezeichnete Bewertung von 9.1/10 bei beinahe 130.000 Stimmen. Intelligente Science Fiction, heißt es an der einen Stelle, an anderen wird bereits von einem modernen Klassiker gesprochen, der sogar seinem offenkundigen Vorbild von Kubrick den Rang ablaufen könnte. Diese Reaktion kommt für mich überraschend, insbesondere nachdem ich den Film vor Kurzem selbst gesehen hatte. Denn der Streifen ist eigentlich an Blödheit kaum zu überbieten, und das ist noch freundlich formuliert.

Antisemitismus in Deutschland: alive and kickin'

Praktisch immer, wenn der Konflikt zwischen palästinensischen Arabern und Israel aufflammt, führt dies zu Demonstrationen auch und vor allem gegen Israel. Was aber derzeit in europäischen Städten zu sehen ist, spottet jeder Beschreibung, und wohl jeder Mensch mit einem Hauch Geschichtsbewusstsein fragt sich angesichts der Bilder von aktuellen „Demonstrationen” auch in Deutschland, was als nächstes kommen mag.

Weil Barriere-Freiheit nicht nur Rollstuhl-Rampen meint

Etwas verspätet, weil das Thema seinerzeit irgendwie an mir vorbei gegangen ist, aber nicht minder wichtig: der Chefredakteur von „FOCUS Money“, Frank Pöpsel, schaffte Ende 2013 ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man sich durch Arroganz ins Abseits manövriert.

Ich muss da auch mal einhaken...

Markus Lanz ist ein Idiot. Das sage ich einfach mal frank und frei, weil es meine persönliche Meinung ist, die ich (zumindest theoretisch) frei äußern darf. Und die Entscheider beim ZDF sind auch Idioten. Lanz überhaupt quasi als Polit-Talker einzusetzen, war eine Idee, die wohl mit „grenzdebil“ noch am ehesten beschrieben wäre. Aber die aktuelle „Petition“ gegen Lanz ist genauso idiotisch.

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Die Sache mit dem Mord

Gerade geistert es wieder durch die Presse: „Anwälte wollen Mord abschaffen“; so oder so ähnlich finden sich derzeit mehrere Artikel in verschiedenen Publikationen, meist mit dem Hinweis versehen, dass der aktuelle Mord-Paragraph aus der Nazi-Zeit stamme. Das stimmt zwar rein faktisch, aber hilfreich in der Sache ist dieser Hinweis nicht unbedingt.

Schöne neue Smartphone-Welt #2: Gewährleistung und andere Katastrophen

Wie im vorherigen Text geschildert, war im Autor der Wunsch erwacht, Besitzer einer Softwarelösung für Offline-Navigation auf seinem Gerät zu werden. Diese sollte hochqualitative Kartendaten bieten, noch einigermaßen bezahlbar bleiben und einen Datenschutzmehrwert gegenüber der eingebauten Online-Navigation bieten. Das sollte ja wohl zu machen sein. Oder nicht?

Schöne neue Smartphone-Welt #1: privat gibt's nicht

Erinnert sich noch jemand, als Navigationsgeräte im Auto populär wurden? Nein? Das ist gar nicht so lange her. Plötzlich schossen sie wie Pilze aus dem Boden, ganze Regalwände gab es beim freundlichen Elektrodiscounter um die Ecke zu bestaunen. In recht kurzer Zeit ist es diesen „PNDs", den personal navigation devices, ergangen wie der Musikkassette. Heute navigiert das Smartphone, und zugegebenermaßen gar nicht so schlecht. Doch hat die schöne neue Schlaufon-Welt auch ihre Tücken.

Unfrei-Handel

Freihandelszonen sind eigentlich etwas Nützliches. Die Europäische Union zum Beispiel begann mehr oder weniger als ein reines Zollabkommen, weil die Vielzahl der europäischen Nationalstaaten vorher mit ihren diversen Zöllen und Handelsbarrieren ein echtes Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents waren. Soweit so gut, und im Unterschied zu einigen meiner Mitmenschen empfinde ich die EU grundsätzlich als etwas Positives. Aber nicht alle Freihandelsabkommen sind gut.

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Warum auch virtuelles Stalking ein sehr reales Problem ist

Das deutsche Strafrecht kennt seit relativ kurzer Zeit (um genau zu sein, seit 2007) den Begriff der „Nachstellung”. Dieser fasst verschiedene Straftatbestände, die auch einzeln bestraft werden (z.B. Bedrohung, Hausfriedensbruch) zusammen und zielt darauf ab, Täter bestrafen zu können, die vielleicht ihr Opfer zwar nicht unbedingt körperlich bedrängen, aber es durch ständige Verfolgung in der freien Gestaltung seines Lebens beschränken. Das klingt etwas abstrakt, aber besagt schlicht Folgendes: wenn man sich durch die Nachstellung eines anderen Menschen in einem Maße bedroht und belästigt fühlt, dass dies eine schwere Belastung darstellt (was eigentlich immer der Fall ist), hat man einen Anspruch darauf, davor geschützt zu werden. Das Gesetz ist nicht perfekt, aber besser als nichts. Trotzdem haben es die Opfer immer noch oftmals schwer, von der Polizei ernst genommen zu werden.

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